Ein feste Burg ist unser Gott - Lindemann-Nidderau

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Ein feste Burg ist unser Gott


Martin Luther (* 10. November 1483 in Eisleben, Grafschaft Mansfeld;
18. Februar 1546 ebenda)
war der theologische Urheber der Reformation.
Als zu den
Augustiner-Eremiten gehörender
Theologieprofessor entdeckte er GottesGnadenzusage im Neuen Testament wieder
und orientierte sich fortan ausschließlich an Jesus Christus
als dem „fleischgewordenen Wort Gottes“.
Nach diesem Maßstab wollte er Fehlentwicklungen der Christentumsgeschichte
und in der Kirche seiner Zeit überwinden.
Seine Betonung des gnädigen Gottes, seine Predigten und Schriften
und seine Bibelübersetzung, die Lutherbibel, veränderten die von der
römisch-katholischen Kirche dominierte Gesellschaft in der frühen Neuzeit nachhaltig.
Entgegen Luthers Absicht kam es zu einer Kirchenspaltung,
zur Bildung evangelisch-lutherischer Kirchen und weiterer Konfessionen des Protestantismus.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther

Ein feste Burg ist unser Gott ist ein Kirchenlied,
dessen Text von Martin Luther wohl vor 1529 geschrieben wurde.
Auch die Melodie gilt als sein Werk.
Das Lied ist für den Protestantismus von großer Symbolkraft.
Es ist im Evangelischen Gesangbuch unter der Nummer 362 zu finden,
im Schweizer Evangelisch-reformierten Gesangbuch unter der Nummer 32,
im Evangelisch-methodistischen Gesangbuch unter der Nummer 336,
im Mennonitischen Gesangbuch unter der Nummer 430,
im Adventistischen Gesangbuch unter der Nummer WLG 332,
im deutschen Gesangbuch der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage unter der Nummer 40
und im deutschsprachigen Gesangbuch der Neuapostolischen Kirche unter der Nummer 142.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_feste_Burg_ist_unser_Gott

1.
Ein' feste Burg ist unser Gott,
Ein gute Wehr und Waffen;
Er hilft uns frei aus aller Not,
Die uns jetzt hat betroffen.
Der alt' böse Feind,
Mit Ernst er's jetzt meint,
Groß' Macht und viel List
Sein' grausam' Rüstung ist,
Auf Erd' ist nicht seinsgleichen.

2.
Mit unsrer Macht ist nichts getan,
Wir sind gar bald verloren;
Es streit' für uns der rechte Mann,
Den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?
Er heißt Jesu Christ,
Der Herr Zebaoth,
Und ist kein andrer Gott,
Das Feld muß er behalten.

3.
Und wenn die Welt voll Teufel wär
Und wollt uns gar verschlingen,
So fürchten wir uns nicht so sehr,
Es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
Wie sau'r er sich stellt,
Tut er uns doch nichts,
Das macht, er ist gericht',
Ein Wörtlein kann ihn fällen.

4.
Das Wort sie sollen laßen stahn
Und kein'n Dank dazu haben;
Er ist bei uns wohl auf dem Plan
Mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr', Kind und Weib:
Laß fahren dahin,
Sie haben's kein' Gewinn,
Das Reich muß uns doch bleiben.


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